Die Biophysik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die Theorien und Methoden der Physik auf Fragestellungen und Probleme der Biologie anwendet. Biophysik wurde zunächst von promovierten Physikern betrieben, inzwischen gibt es eigene Studiengänge und Fächerkombinationen, um in diesem Feld arbeiten zu können. Biophysiker arbeiten in den Bereichen der Physiologie, Neurowissenschaften, Biochemie und Molekularbiologie.
Die Zelluläre oder auch Molekulare Biophysik beschäftigt sich unter anderem mit Biopolymeren, Proteinstrukturen und
Proteindynamik, Lichtabsorption und physikalischen Modellen von Enzymen [1] (http://www.uni-leipzig.de/~biophys/lehre/physiker/komplexemolekularebiophysik.htm).
Membranbiophysik:
untersucht biologische Membranen und ihre funktionellen Bestandteile, z.B. Kanäle, Rezeptoren und Transporter
Elektrophysiologie: untersucht die Funktionsweise und das Zusammenwirken elektrisch erregbarer Zellen im Nervensystem und in der Muskulatur
Biomechanik
Photobiophysik und
Biophotonik beschäftigen sich mit den Auswirkungen externer Lichtquellen bzw.
der Funktion schwacher Biophotonenemission in lebenden Systemen.
Supramolekulare Verbindungen
Spektroskopie und in der Biologie wichtige Bildgebungsverfahren (z.B.
NMR, CT)